Zwischen Westintegration und Kaltem KriegWegen der Kritik des Fraktionsvorsitzenden
Thomas Dehler an der Außen- und Deutschlandpolitik der Bundesregierung treten 16 FDP-Abgeordnete (darunter auch vier Minister) aus Fraktion und Partei aus. Sie gründen eine eigene "Freie Volkspartei", der allerdings kein Erfolg beschieden ist.
Auf dem Bundesparteitag in Würzburg gibt die FDP eine Entschließung bekannt, die als Grundlage für ein Parteiprogramm gedacht ist.
Nach dem Ende der Koalition mit der CDU/CSU bleibt die FDP bis 1961 in der Opposition. Erste deutschlandpolitische Gespräche der FDP mit LDPD-Vertretern in der DDR finden statt. Sie werden aber nach dem niedergeschlagenen Volksaufstand in Ungarn abgebrochen.